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Altes verbindet sich mit Neuem

Die Ansprüche von Mietern an eine zukunftsfähige Wohnung werden im 21. Jahrhundert immer vielschichtiger. Neben der Anpassung der Immobilienbestände an den demographischen Wandel, bestimmen auch die immer individueller werdenden Wohnbedürfnisse der Mieter die Nachfrage. Gerade in Metropolen müssen befristet gefasste Arbeitsverträge und Anforderungen, wie eine steigende berufliche Flexibilität und Mobilität, in ein entsprechendes Wohnraumangebot umgesetzt werden. Dabei spielen Aspekte, wie das unkomplizierte Einmieten, eine kommunikativ auf technisch neuestem Stand ausgestattete Wohnung mit ansprechendem Wohnkomfort sowie die Bezahlbarkeit des Wohnraumes eine wichtige Rolle.

Das dritte e-wohnen Projekt heißt „Altbau der Zukunft“ und befindet sich wieder im beliebten Ost-Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg. Erneut hat sich das Projektteam,diesmal zusammen mit Hertfelder Architektur und Städtebau der umfangreichen Aufgabe gestellt, in einem Bau der Hundertwende den e-wohnstandard zu implementieren. Getreu dem e-wohnen Motto „Wohnstandard neu definiert!“ wurden die teils völlig heruntergekommenen Einheiten entkernt, saniert und dann mit zeitgemäßem Komfort versehen. Ohne dabei den typischen Altbaucharme zu vergessen!

Als das Gebäude in den e-wohnen Bestand überging, brauchte das Objekt dringend eine Auffrischung. Zentral im Prenzlauer Berg gelegen, eine perfekte Umgebung mit Parkanlagen und sehr guter Nahverkehrsanbindung, sowie die Tatsache, dass die Bausubstanz genau nach e-wohnen Geschmack war, machten die Aufgabe zu einer idealen Plattform für die konzeptionelle Umsetzung des e-Wohnstandards.

Der Gründerzeitenbau hatte mehrere umfangreiche Bauaspekte, die es galt, für e-wohnen und Hertfelder Architektur und Städtebau zu meistern.

Im kompletten Erdgeschoss und 1. Obergeschoss des Hinterhauses wurden Pensionsräume kreiert, die durch ihr spannendes Altbau-Design eher an ein 4 Sterne Stadthotel erinnern. Klassisch helles Stäbchenpaket, großräumige Bäder mit Mosaikfliesen, freigelegte Backsteinwände und natürlich die Möglichkeit über den integrierten Netzwerkanschluss online gehen zu können – es ist alles da, was e-wohnen ausmacht.

Die Modernisierung bzw. Sanierung der Altbauwohnungen verlangte das ganze Know-How von e-wohnen. So musste z. B. fast die komplette Decke zwischen der 3. und 4. Etage im Vorderhaus wegen Schwammbefall erneuert werden. Dies hatte wiederum zur Folge, dass der Balkon über dem Erker im 4. Stockwerk neu verstärkt werden musste. Weitere Hausschwammsanierungen im Hinterhaus und im Parterre wurden durchgeführt. Im kompletten Objekt wurden alle Wände in den Wohnungen glatt weiß gespachtelt. Als einfaches, aber sehr wirksames Designmittel, ließ e-wohnen in fast allen Wohnungen eine Backsteinwand freilegen. Dies hatte zwar eine extreme Staubentwicklung zur Folge, weil die Steine nach dem Abschlagen des Putzes einzeln abgeschliffen wurden, doch das Ergebnis überzeugte durch eine gesteigerte Spannung der Wohnatmosphäre. Auch die Bäder und Küchen wurden nahezu komplett verändert . In den meisten Wohnungen entstanden wahre Wohnbäder durch das Hinzunehmen der alten Küchenabstellkammern. Die Küchen selber wurden intensiver in die Wohnraumumgebung eingebunden und durch Fliesenspiegel, verschiedene Möglichkeiten von Lichtszenarien und wahlweise Gas- oder Elektroherd, aufgewertet. Des Weiteren kam natürlich noch hinzu, dass die komplette Elektrik überarbeitet werden musste und mit den doppelten CAT7- Leitungen und BUS-Leitungen die Intelligenz im Haus ihren Platz fand. Der Mieter kann, wenn er es denn will, in jedem Zimmer, auch Bad und Küche, im Plug-&-Play-Verfahren online gehen bzw. multimediale Endgeräte problemlos anschließen.

Das Dachgeschoss ist ein kleines Paradies für individuelle Wohnträume. Umgesetzt wurden hier drei Neubau-Suiten in den Größen 55, 75 und 160 qm. Davor stand jedoch ein schwieriger Bauweg.

Bei Übernahme des Objektes durch e-wohnen, war das Dach, wie in den anderen beiden Projekten, in einem sehr verrotteten Zustand. Wasser lief praktisch überall hinein. Als erstes wurde das Dach von Innen heraus bearbeitet. Morsche Balken, feuchtes Zwischendämmmaterial und hausschwammbefallende Mauerwerk musste entfernt werden. Es galt, einen sicheren Grund herzustellen. Dazu gehört natürlich das wasserdichte Versiegeln des Bodens durch Verlegen von Schweißbahnen. Danach war die Dachkonstruktion an der Reihe. Mit viel logistischem Aufwand, der aber glänzend von den Baufirmen gemeistert wurde, entstand ein typisches Berliner Pfettendach. Dies wurde später auch noch begrünt. Dann der Innenausbau. Die größte der drei Neubau-Suiten wird geprägt durch einen langgezogenen intensiven Blick von der Wohnküche durch den Loungebereich hinaus in Berlins spannende authentische Altbauhinterhöfe. In dieser Suite spricht die Architektursprache auch wieder sinnlich kurvig. Die anderen beiden Suiten sind die perfekte Rückzugsstätte für die modernen Mietnomaden von heute. Natürlich fand auch die e-Wohntechnologie ihren Einzug in die Dachausbauten, und natürlich stellt das Wohndesign eine Atmosphäre dar, die an klassischer Moderne nicht spart. e-wohnen steht für einen Wohnstandard, der einfach logisch durchdacht Ergebnisse erzielt.

Weitere e-wohnen Konzeptpunkte, die umgesetzt wurden und zum Neuen Wohnstandard gehören: Ein im Innenhof installierter Aufzug, die Rekonstruktion der Außenfassaden, die Wiederherstellung von sicheren Treppenhäusern ohne Außentoiletten und die planerische Unterstützung bei der Modernisierung der Gewerbeeinheiten.

Im Bereich der komfortablen Schließ- und Haustechnik hat e-wohnen zusammen mit der Paco unlimited AG gearbeitet. Die zentral administrierten Zugangs- und Abrechnungslösungen von Paco unlimited weisen Vorteile auf, wie z. B sicher und unkompliziert im Verlustfall, Schutz vor Missbrauch, Schritt für Schritt erweiterbar oder die flexible Vergabe von Zugangsberechtigungen für Servicepersonal und Handwerker. Mit dem Pacoclip als zentrales Zugangsmedium ist der Clipinhaber in der Lage, Haus-, Wohnungs- und Gemeinschaftstüren, den Fahrstuhl und die Müllschleuse kontaktlos mit einem Datenträger zu öffnen. Auch die Briefkästen der Firma Erwin Renz Metallwarenfabrik können mit dem Pacoclip geöffnet werden. Das stabile Zylinderschloss unter der Klappe ist serienmäßig bei Renz mit einer Edelstahlabdeckung und einer Staubschutzkappe ausgestattet. Darüber hinaus hat der Briefkastenspezialist, um zunehmender willkürlicher Zerstörung entgegenzuwirken, das Anti-Vandalismus-System RSA entwickelt. Hier befinden sich keine angreifbaren Kunststoffteile im Außenbereich, die mutwillig zerstört werden können.

Auch die schwierige Müllsituation konnte e-wohnen an Paco unlimited abgeben, denn das Unternehmen öffnet kontaktlos und sauber den Zugang zum Müllplatz und Müllkostenverteilern im e-wohnen Projekt 3 „Altbau der Zukunft“. Paco Müllkostenverteiler ermöglichen die verursachergerechte Erfassung und Abrechnung der Müllgebühren und schaffen so Anreize zu einer verbesserten Abfalltrennung.